
Die Vorwürfe gegen einen niederösterreichischen Schweinehaltungsbetrieb nahe St. Pölten nehmen kein Ende. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hat in den letzten Wochen durch wochenlange versteckte Videoaufnahmen bereits aufgedeckt, dass die Tiere 24 Stunden am Tag ohne Licht gehalten werden. Darüber hinaus konnte belegt werden, dass die Ferkel illegal durch Herausreißen der Hoden ohne Narkose kastriert werden.
Nun soll der VGT den nächsten Skandal in dem Horror-Betrieb aufgedeckt haben: Drei verschiedene Personen würden zwar immer wieder Arbeiten im Stallraum durchführen, sich jedoch entgegen dem Tierschutzgesetz nicht um schwache Tiere kümmern. Tote Ferkel würden kübelweise davongetragen. "Stellt sich heraus, dass ein tot-geglaubtes Ferkel noch lebt, wird es zum Sterben wieder zurückgeworfen. Mehrere video-dokumentierte Fälle belegen diese grausame Praxis", so der VGT.
In einem Fall habe man ein völlig bewegungsunfähiges Ferkel mindestens 35 Stunden lang ignoriert - dann starb es schließlich.
