Nach einem Zugsunglück in Schladming am 5. April ist ein 17-Jähriger im Krankenhaus gestorben.
Ein junger Urlauber ist nach einem Zugsunglück im Klinikum Klagenfurt verstorben. Das teilte die Polizei am Montagabend mit. Es handelt sich um einen jener 17-jährigen Slowaken, die am Sonntag, den 5. April, in Schladming von einem Regionalzug erfasst worden waren. Der Jugendliche hatte sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Die Angehörigen werden von einem Kriseninterventionsteam betreut.
Die Burschen waren gegen 6.30 Uhr offenbar am Heimweg in Richtung ihres Hotels, als sie von hinten von der Lok erfasst wurden, hieß es nach dem Unfall seitens der Polizei. Nur einer der beiden hatte lebensgefährliche Verletzungen. Der andere gab an, dass sie keine Ortskenntnisse hatten, ihre Mobiltelefone nicht funktionierten und sie deshalb auf den Gleisen gegangen waren. Den Zug hätten sie weder gesehen noch gehört.