Auch in der vierten Verhandlungsrunde gab es keine Einigung auf einen Kollektivvertrag für die rund 10.000 Beschäftigten der Erwachsenenbildung.
Schon vor der KV-Verhandlungen am Mittwoch wurden in den Betrieben der Branche zahlreiche Aktionen durchgeführt, bei denen die Beschäftigten ein klares Signal für einen gerechten Gehaltsabschluss setzten. Diese Bemühungen führten heute zu konkreten Fortschritten im Bereich des Rahmenrechts. Das Angebot zur Gehaltserhöhung bleibt jedoch unverändert bei lediglich 2,2 Prozent und ist somit noch weit von einem akzeptablen Kompromiss entfernt.
"Das Engagement der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben hat dazu geführt, dass Bewegung in die Verhandlungen kommt. Doch von einer fairen Abgeltung der Leistung der Beschäftigten kann leider immer noch nicht die Rede sein", so Senad Lacevic, Verhandlungsleiter der Gewerkschaft GPA. "Es braucht ein verbessertes Angebot, das dem Einsatz und dem Engagement, dass die Beschäftigten der Erwachsenenbildung täglich einbringen, gerecht wird", sagt der Gewerkschafter.
Die Betriebsrät:innen der Branche werden am 21. April während einer landesweiten Konferenz in Österreich über den aktuellen Stand der Verhandlungen unterrichtet und weitere Schritte erörtert. "Die Kolleginnen und Kollegen haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass sie bereit sind für ihren Kollektivvertrag zu kämpfen. Das werden wir auch weiterhin tun, bis endlich ein faires Angebot auf dem Tisch liegt!", so Lacevic abschließend. Die fünfte Runde der KV-Verhandlungen findet am 28. April statt.