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ORF beendet Dienstverhältnis mit Ex-ORF-Chef Weißmann

Heute, 13:13

Der ORF hat das Arbeitsverhältnis mit Ex-Generaldirektor Roland Weißmann beendet. Weißmann trat am 8. März zurück, nachdem Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden. Eine Untersuchung ergab, dass keine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn vorlag.

Die Untersuchung gegen Ex-ORF-Chef Roland Weißmann ergab, dass keine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn vorlag. Der ORF teilte mit, dass jeglicher Anschein unangemessenen Verhaltens von Führungskräften zu vermeiden sei. Deshalb wird das Dienstverhältnis mit Weißmann unter Einhaltung der gesetzlichen und kollektivvertraglichen Kündigungsfrist beendet. Weißmann war nach seinem Rücktritt als Generaldirektor in sein früheres Arbeitsverhältnis beim ORF zurückgekehrt.

ORF verlangt jedoch "nicht bloß die Einhaltung zwingenden Rechts"

"Sexuelle Belästigung ist im österreichischen Recht klar definiert. Auf Basis der Befragungen und der Unterlagen hat die Compliance-Stelle festgestellt, dass eine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn im konkreten Fall nicht vorliegt", heißt es seitens des Senders. "Der ORF verlangt von seinen Führungskräften allerdings nicht bloß die Einhaltung zwingenden Rechts, sondern ein sehr hohes Maß an Integrität und Unterlassung jeglichen Verhaltens, das geeignet ist, dem Unternehmen zu schaden."

Sowohl Weißmann als auch die betroffene Mitarbeiterin hätten sich der Befragung durch die Compliance-Stelle freiwillig gestellt, beide Seiten hätten Unterlagen vorgelegt, um ihren jeweiligen Standpunkt zu untermauern. Aus Gründen des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte werde der ORF keine weiteren Details der Untersuchung veröffentlichen und ersucht, "Spekulationen zu den Abläufen und den beteiligten Personen zu unterlassen".

(APA/Red)

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