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Große Preisunterschiede bei Sommerreifen in Österreich

Heute, 07:00

Ein Preisvergleich von CHECK24 zeigt, dass Konsumentinnen und Konsumenten bei Sommerreifen je nach Marke, Dimension und Fahrzeugtyp bis zu 143 Euro pro Satz sparen können, wobei das beste Preis-Leistungs-Verhältnis oft im mittleren Preissegment zu finden ist.

Mit dem baldigen Ende der situativen Winterreifenpflicht rückt auch der Reifenwechsel näher. Das Vergleichsportal CHECK24 hat deshalb die Preise von Sommerreifen in Österreich verglichen. Dabei zeigen sich teilweise große Unterschiede – je nach Dimension und Modell liegt das Sparpotential bei bis zu 70 Prozent.

Bis zu 143 Euro Unterschied

Die Preisunterschiede bei Sommerreifen sind erheblich. Je nach Marke, Größe und Fahrzeugtyp können Konsumentinnen und Konsumenten deutlich sparen. Beispielsweise gibt es bei einem Satz Sommerreifen für einen VW Golf (Dimension 205/55 R16) im Vergleich zwischen günstigen und Premium-Anbietern bis zu 117 Euro Unterschied bei oft gekauften Modellen.

Bei größeren Fahrzeugen wie einem Skoda Octavia oder SUV-Modellen (225/45 R17 oder 235/55 R18) kann die Differenz der untersuchten Reifenpreise sogar bei 120 bis 143 Euro pro Satz liegen. In einer Aussendung informiert CHECK24 zudem darüber, dass das beste Preis-Leistungs-Verhältnis häufig im mittleren Preissegment anzutreffen ist.

Der Preisvergleich liefert eine wichtige erste Orientierung. Damit der neue Reifensatz auch langfristig überzeugt, sollten Autofahrerinnen und Autofahrer beim Kauf jedoch mehrere Aspekte berücksichtigen.

Der Typenschein ist nicht alles

Beim Reifenkauf ist nicht nur der Preis entscheidend, sondern vor allem die Passgenauigkeit. Viele Autofahrerinnen und Autofahrer orientieren sich an den Angaben im Typenschein. Diese können jedoch mehrere zugelassene Dimensionen enthalten und sind nicht immer die sicherste Grundlage für den Kauf. 

Entscheidend ist die Reifengröße des aktuell montierten Reifens, der ersetzt werden soll. Die Angaben auf der Reifenflanke (z. B. 225/45 R17 94W) stellen sicher, dass der neue Reifen sowohl technisch zum Fahrzeug als auch zur vorhandenen Felge passt. Wichtig ist außerdem: Alle vier Reifen prüfen. Moderne Fahrzeuge – insbesondere leistungsstärkere Modelle oder SUVs – sind häufig mit unterschiedlichen Reifendimensionen auf Vorder- und Hinterachse ausgestattet. Wer nur eine Achse kontrolliert, riskiert Fehlkäufe.

Lohnen sich Ganzjahresreifen in Österreich?

Ganzjahresreifen sind für viele Autofahrerinnen und Autofahrer eine praktische Alternative – allerdings nicht für jedes Fahrprofil gleichermaßen geeignet. Während sie in der Stadt und im Flachland gut funktionieren können, gilt es dennoch, die situative Winterreifenpflicht zwischen 1. November und 15. April zu beachten. Bei winterlichen Fahrverhältnissen braucht man dann entsprechend gekennzeichnete Winter- oder Ganzjahresreifen mit ausreichender Profiltiefe.

(Red)

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