Am Sonntag, 29. März 2026, beginnt in Österreich die Sommerzeit und fällt heuer mit dem Palmsonntag zusammen. In der Nacht werden die Uhren um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt, eine Stunde entfällt.

Am Sonntag, 29. März 2026, beginnt in Österreich die Sommerzeit und fällt heuer mit dem Palmsonntag zusammen. In der Nacht werden die Uhren um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt, eine Stunde entfällt.
Die Umstellung trifft viele direkt: Der Schlaf wird verkürzt, der Start in den Tag fällt schwerer. Gerade weil der Palmsonntag traditionell ruhig beginnt, wird der fehlende Rhythmus besonders deutlich wahrgenommen.
Die Sommerzeit gilt anschließend bis 25. Oktober 2026. Dann werden die Uhren wieder zurückgestellt.
Der Palmsonntag richtet sich nach dem Osterdatum und ist jedes Jahr unterschiedlich. Die Zeitumstellung erfolgt hingegen fix am letzten Sonntag im März.
Dass beides 2026 zusammenfällt, ist daher Zufall – verstärkt aber für viele die Wahrnehmung der Umstellung.
Mit der Sommerzeit verschiebt sich der Tagesablauf:
Viele brauchen einige Tage, um sich daran zu gewöhnen. Besonders in der ersten Woche berichten viele über Müdigkeit und einen erschwerten Start in den Tag.
Technisch erfolgt die Umstellung meist automatisch: Smartphones, Computer und Funkuhren passen sich selbst an. Analoge Uhren müssen weiterhin manuell umgestellt werden.
Der menschliche Biorhythmus orientiert sich am natürlichen Tageslicht. Wird die Zeit verschoben, gerät dieser Rhythmus kurzfristig durcheinander.
Typische Folgen sind:
Kinder und ältere Menschen reagieren häufig empfindlicher. Studien zeigen zudem, dass nach der Umstellung vorübergehend mehr Verkehrsunfälle passieren können.
Ursprünglich wurde die Sommerzeit eingeführt, um Energie zu sparen und das Tageslicht besser zu nutzen. In Österreich gab es sie erstmals 1916, seit 1980 wird sie wieder regelmäßig angewendet.
Heute gilt der Energiespareffekt als gering, dennoch bleibt die Regelung bestehen.
Über ein Ende der Zeitumstellung wird diskutiert. Eine Bürgerbefragung sprach sich zwar dafür aus, eine Einigung über eine dauerhafte Regelung gibt es bislang jedoch nicht.
Damit bleibt es auch 2026 beim bekannten System: Uhr vor im März, zurück im Oktober.
(Red.)
