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Der Winter kommt zurück: Kräftige Kaltfront zieht über Österreich

Heute, 14:28

Auch wenn die Temperaturen in der letzten Zeit bereits an die 20 Grad erreicht haben, müssen die Österreicherinnen und Österreicher nun mit einem kräftigen Wintereinbruch rechnen.

Bereits am Mittwoch erreicht von Westen her eine kräftige Kaltfront das Land, ausgehend von einem Tief über Nordeuropa. Gleichzeitig entwickelt sich über Oberitalien ein Tiefdruckgebiet. Diese Kombination bringt einen Temperatursturz und im Großteil Österreichs Schnee, erläuterte Geosphere Austria.

In der Nacht auf Donnerstag kann es in ganz Österreich schneien oder regnen, so die Meteorologen. In den Alpen ist der Schneefall verbreitet, die Grenze sinkt bis in die meisten Täler. Zumindest vorübergehend kann es auch im Flachland schneien. Allerdings wird es unterhalb von 800 bis 400 Metern eher regnen. Der Wind ist weiterhin in vielen Regionen stark bis stürmisch. In der Früh hat es zwischen minus zwei und plus fünf Grad, am Nachmittag null bis plus sieben Grad.

Bis zu 80 Zentimeter Schnee in den Bergen

Besonders im Bergland sind beachtliche Neuschneemengen möglich, so Geosphere Austria auf APA-Anfrage. Von der Silvretta und dem Arlberg, entlang des Alpennordrands bis nach Hochfilzen sind in Tallagen 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee zu erwarten, auf den Bergen zwischen 50 und 80 Zentimeter.

Der Schneefall kann für Probleme im Straßen- und Bahnverkehr sorgen. Auch unterbrochene Stromleitungen durch unter der Schneelast umstürzende Bäume sind möglich.

Wetterberuhigung erst am Freitag

Zwar schneit es am Freitag anfangs noch an der Nordseite der Alpen und im Osten Österreichs bis in tiefe Lagen. Im Laufe des Nachmittags beruhigt sich das Wetter allmählich, auch der Wind lässt nach. Aber auch da bleibt es kalt, die Frühtemperaturen liegen zwischen minus fünf und plus zwei Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen null und plus sieben Grad.

Aufgrund des Wintereinbruchs appellierte die Asfinag am Mittwoch an die Verkehrsteilnehmer, ausschließlich mit vollständiger Winterausrüstung unterwegs zu sein, ausreichend Abstand zu halten, die Geschwindigkeit zu reduzieren und die eigene Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen. Denn bis zum 15. April gilt in Österreich die situative Winterreifenpflicht, wurde in einer Aussendung betont.

Urlauberreiseverkehr verschärft Lage

Verschärft wird die Verkehrssituation durch den zu erwartenden ersten größeren Urlauberverkehr zu Ostern in Richtung Osten und in den Süden. Betroffen sind die Weststrecke Richtung Ungarn, die Pyhrnautobahn (A9) Richtung Slowenien und die Tauernautobahn (A10) sowie die Inntal- (A12) und Brennerautobahn (A13) Richtung Süden.

(APA/Red)

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