Und dabei ging 2025 auch einiges: Es gab 1,37 Mio. Mitgliederkontakte, zudem wurden weltweit 64.300 Exporteure und 2.500 Niederlassungen unterstützt.

Und dabei ging 2025 auch einiges: Es gab 1,37 Mio. Mitgliederkontakte, zudem wurden weltweit 64.300 Exporteure und 2.500 Niederlassungen unterstützt.
Die zehn Organisationen - neben der WKÖ die neun Landes-Wirtschaftskammern - vertreten die Interessen von gut 590.000 Mitgliedsbetrieben. Für diese habe man "zahlreiche interessenpolitische Erfolge erzielt - etwa steuerliche Erleichterungen, Fortschritte bei der Entbürokratisierung sowie Verbesserungen bei Arbeitsmarkt und Bildung". Weiters gebe es ein "flächendeckendes Serviceangebot" und "Unterstützung im unternehmerischen Alltag". Jochen Danninger, Generalsekretär der WKÖ, verweist auf "schnelle, praxisnahe Lösungen und Services", die entscheidend seien.
Konkret hat die WKÖ laut Angaben gegenüber der APA voriges Jahr 350 Kollektivverträge verhandelt, an 251 Begutachtungen von Gesetzen und Verordnungen in Österreich und auf EU-Ebene teilgenommen. Zudem wurde 336.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Wifi-Kursen verzeichnet sowie 56.000 Gründungsberatungen, 1,37 Mio. persönliche Servicekontakte mit Mitgliedern und 864.092 persönliche Beratungen durchgeführt.
Für die Mitglieder erreicht habe man etwa die Steuerbegünstigung von Überstunden und Feiertagsarbeit. Dadurch sollen die Zuschläge für die ersten 15 Überstunden im Monat weiterhin im Ausmaß von höchstens 50 Prozent des Grundlohnes und insgesamt maximal 170 Euro steuerfrei bleiben. Dazu kämen Vereinfachungen im Vergaberecht mit der Neuregelung der Schwellenwerte.
Auf die Fahnen heftet sich die Unternehmerkammer weiters die Ausweitung des Investitionsfreibetrags mit seiner befristeten Erhöhung, die digitale Gewerbeanmeldung, ein Entbürokratisierungspaket mit einer Genehmigungsfreistellung für PV-Anlagen, Entlastungen durchs Stromkosten-Ausgleichsgesetz (SAG) für energieintensive Unternehmen sowie einen Rahmen für eine leistbare, sichere Energieversorgung durchs Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG).
Die WKÖ verweist stets auch auf ihre Services über die Außenwirtschaft Austria, die für heimische Betriebe im Ausland besonders wichtig sein können- sie hat fast 100 Standorte in mehr als 70 Ländern. Da internationale Märkte immer komplexer werden, sei es umso wichtiger, dass sie ein starkes weltweites Netzwerk hätten. Die Außenwirtschaftsabteilung sei "Türöffner, Sparring-Partner und Brückenbauer zu neuen Chancen". Sie helfe bei Geschäftsakquise, Diversifizierung der Lieferkette oder Niederlassungsgründung. Zudem fungiere sie als Anlaufstelle in Krisen wie jetzt im Iran-Krieg.
(APA/Red)
