Ein internationales Cybercrime-Netzwerk wurde zerschlagen, bei dem Tausende Router weltweit gekapert wurden, um anonym Angriffe durchzuführen. Allein in Österreich waren über 700 Opfer betroffen.
Am Mittwoch ist ein großes internationales Cybercrime-Netz zerschlagen worden. Für den Proxy-Dienst "SocksEscort" waren Tausende private Router weltweit gekapert worden. Dadurch wurden von Kriminellen in 163 Ländern anonym Attacken auf IT-Systeme durchgeführt und Darstellungen von Kindesmissbrauch verbreitet. Rund 3,5 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen wurden nun eingefroren.
In Österreich waren mehr als 700 Opfer betroffen, teilte das Bundeskriminalamt am Donnerstagnachmittag mit. Gemeinsam mit Europol und Einrichtungen aus weiteren EU-Ländern waren die Staatsanwaltschaft Wien und das Bundeskriminalamt maßgeblich an der Operation beteiligt.