Im Jahr 2025 stiegen die Neuzulassungen von Elektro- und Benzin-Hybridfahrzeugen in Österreich erheblich an, während die Nachfrage nach Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb laut einer Umfrage von AutoScout24.at tendenziell zurückging.
Im Jahr 2025 stiegen die Neuzulassungen von Benzin-Hybrid- und laut Statistik Austria stark an, während der Anteil konventioneller Antriebsarten zurückging. Wer ein Auto kaufen würde, gäbe dem klassischen Benziner zwar immer noch den Vorzug, wie die aktuelle Trendumfrage von AutoScout24.at unter 500 Befragten zeigt. Gleichzeitig nimmt die Kaufabsicht für Verbrennungsmotoren insgesamt ab. Für die Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 für AutoScout24 500 österreichische Autobesitzer:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt.
Würde man die Österreicher:innen losschicken, sich ein neues Fahrzeug anzuschaffen, wäre für ein Drittel der Benziner noch immer die erste Wahl. Im Vergleich zu 2025 verliert der klassische Verbrenner jedoch an Attraktivität: Im Vorjahr hätten noch 40 Prozent einen Benzinmotor gekauft. Deutlich zugelegt hat hingegen der Hybridantrieb. Bereits ein Viertel würde sich dafür entscheiden, 2025 waren es noch 16 Prozent. Weiter gesunken dagegen die Nachfrage nach Dieselautos (22 Prozent), die 2025 noch für 29 Prozent die ideale Wahl waren.
Parallel zu den steigenden Neuzulassungen wächst auch die Kaufbereitschaft für Elektroautos. 16 Prozent der Befragten können sich grundsätzlich vorstellen, ein E-Auto anzuschaffen, im Vorjahr waren es noch 12 Prozent. Besonders hoch ist das Interesse bei Personen, die bereits Erfahrung mit einem Elektroauto gesammelt haben: 27 Prozent von ihnen würden sich für ein E-Auto entscheiden. Auch unter jenen, die innerhalb der nächsten zwölf Monate tatsächlich einen Autokauf planen, ist die Affinität zu Elektrofahrzeugen überdurchschnittlich hoch (21 Prozent).