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Lauge sorgte für Fischsterben in Kärntner Lavant

Heute, 16:53

Am Sonntag kam es im Fluss Lavant in der Gemeinde St. Paul im Bezirk Wolfsberg zu einem Fischsterben.

Eine Betriebsstörung in einem Industriebetrieb in St. Gertraud führte in der Nacht auf Sonntag zum Fischsterben. Laut Polizei gelangte eine unbekannte Menge an Mischlauge in das unternehmensinterne Kanalsystem. Diese Substanz erreichte die Kläranlage St. Andrä und anschließend die Lavant, wie die Landespolizeidirektion am Dienstag mitteilte.

Fischsterben in Kärntner Lavant: Ausmaß noch unklar

Das Fischsterben in der Lavant auf Höhe Aich in der Gemeinde St. Paul wurde den Behörden gegen 13.15 Uhr am Sonntag gemeldet. Im Zuge der Überprüfung des Flusses wurden südlich der Kläranlage St. Andrä eine deutliche Trübung und Schaumflecken festgestellt. Die Überprüfung weiter flussaufwärts verlief negativ, es konnten keine Verunreinigungen festgestellt werden. Im Zuge der weiteren Erhebungen wurde aber ermittelt, dass zwischen 21.00 Uhr und 21.45 Uhr am Samstag in dem Industriebetrieb in St. Gertraud Mischlauge in das betriebliche Kanalsystem gelangte. Die Höhe des möglichen Schadens an der Kläranlage bzw. das Ausmaß des Fischsterbens konnte noch nicht geklärt werden.

(APA/Red)

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