Der begrenzte Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz führte zu steigenden Ölpreisen, was sich bereits leicht an den Tankstellen bemerkbar macht. Der ÖAMTC rät Autofahrern, die Preise zu vergleichen und bei hohen Preisen das Volltanken zu verschieben.
An den österreichischen Tankstellen dürfen die Preise pro Tag nur einmal um 12 Uhr angehoben werden. Laut ÖAMTC-Experte Dominik Graf sei deshalb der Montagmittag ein ungünstiger Zeitpunkt zum Tanken. Bereits erste Preissteigerungen sind erkennbar: Diesel kostete am Sonntag 1,551 Euro, was einem Anstieg von etwa 4 Cent im Vergleich zur Vorwoche entspricht. Super-Benzin lag bei 1,493 Euro, mit einem wöchentlichen Anstieg von etwa 3 Cent.
Der Preisanstieg am heutigen Montag dürfte "relativ hoch ausfallen", denn Tankstellenbetreiber könnten sich "einen Puffer für den heutigen Tag rausholen", so Graf. Im Laufe des Nachmittags und morgen könnten die Preise dann wieder etwas fallen, denn Preissenkungen sind jederzeit erlaubt. Der ÖAMTC-Experte rät dazu, Preise zu vergleichen, das sei auch online möglich. Wer es sich einteilen kann, sollte nicht heute tanken oder zumindest mit dem Volltanken abwarten. Wie sich die Preise in den kommenden Tagen konkret entwickeln werden, sei derzeit schwer zu sagen, "die Lage kann sich stündlich verändern", sagte Graf. Eine konkrete Einschätzung sei auch erst zeitversetzt möglich: "Normalerweise dauert es ein bis zwei Tage, bis man was sieht", so der ÖAMTC-Experte.