Aufgrund der Geschehnisse im Nahen Osten haben die Austrian Airlines (AUA) ihren Flugplan abermals geändert.
Die AUA-Flüge nach Tel Aviv, Amman und Erbil sind bis zum 8. März unterbrochen, wie am Sonntag mitgeteilt wurde. Am Vortag war noch der 7. März genannt worden. Flüge nach Dubai entfallen bis zum 4. März. Die Flugraumsperren für Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Iran, Kuwait und Bahrain sind bis zum 8. März verlängert. Die AUA-Flüge nach Teheran bleiben bis Ende März ausgesetzt.
Nach Militärschlägen der USA und Israels gegen den Iran und iranischen Vergeltungsangriffen stellten viele Airlines - darunter die AUA-Mutter Lufthansa sowie die ungarische Wizz Air - ihre Verbindungen ab Samstag in die Region ein und zahlreiche Lufträume wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Luftverkehr in großen Teilen in Nahost kam weitgehend zum Erliegen. Tausende Reisende saßen fest oder mussten umgeleitet werden. Nach Angaben der Plattform Flightradar24 wurden laut Deutscher Presseagentur an sieben großen Flughäfen mehr als 3.400 Flüge gestrichen - darunter in Dubai, Abu Dhabi und Doha. Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate kündigte eine "vorübergehende und teilweise" Sperrung des Luftraums an. In Dubai wurden alle Flüge am internationalen Flughafen DXB sowie am Al Maktoum Airport (DWC) bis auf weiteres ausgesetzt.
Neben dem Flugverkehr geriet auch der Schiffsverkehr in der Golfregion ins Stocken. Das Kreuzfahrtschiff "MSC Euribia" mit mehr als 6.000 Passagieren lag Berichten zufolge in Dubai fest, eine geplante Orient-Kreuzfahrt wurde abgesagt. Vom deutschen Anbieter TUI Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" fest. "Die Sicherheit unserer Gäste und der Crew hat für uns jederzeit oberste Priorität", hieß es auf der Website des Anbieters. Eine planmäßige Durchführung der Reisen sei derzeit nicht verantwortbar.