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Neues Spital im Weinviertel - Über ein Dutzend Grundstücke eingemeldet

Gestern, 16:50

Der Standort für das neue Landesklinikum Weinviertel Süd-West soll bis zum heurigen Sommer fixiert werden.

Derzeit ist eine Kommission am Werk, die Bewertung erfolgt auf wissenschaftlicher Basis und anhand mehrerer Kriterien. 14 Grundstücke wurden durch die Gemeinden eingemeldet, hieß es am Donnerstag bei einem Pressetermin in St. Pölten. Das neue Spital soll die Häuser Hollabrunn, Korneuburg und Stockerau vereinen.

Ausgegangen werde derzeit von einer Fertigstellung des Landesklinikums Weinviertel Süd-West frühestens in zehn Jahren, sagte Filip Deimel, Leiter der Gruppe Gesundheit und Soziales des Landes Niederösterreich, vor Journalisten. Seriöse Zahlen in Sachen Kostenrahmen gebe es noch nicht.

Den Vorsitz in der Standortfindungskommission hat Gottfried Haber, Professor für Management im Gesundheitswesen an der Universität für Weiterbildung Krems, inne. Als Grundsätze gelten eine geprüfte Datenbasis, ein gemeinsamer Bewertungsrahmen, regelmäßige Abstimmungstermine sowie wechselseitige Qualitätssicherung und Dokumentation.

"Erreichbarkeit eines der zentralen Themen"

Vorarbeit war u.a. die Ermittlung der Größe des neuen Klinikums, führte Volker Knestel, Geschäftsführer des NÖGUS (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds), aus. 700 Betten und 100 ambulante Betreuungsplätze sind nunmehr angedacht. Aus Sicht von Rainer Ernstberger, Ärztlicher Direktor der Standorte Hollabrunn, Korneuburg und Stockerau, ist für das neue Klinikum "Erreichbarkeit eines der zentralen Themen" - vor allem auch in Hinblick auf die Mitarbeiter. Entstehen soll ein Leitspital, man wolle "alles, was die Medizin kann, hineinpacken". Es ergebe sich die "Riesenchance, es völlig neu zu machen und zu gestalten".

Die Realisierung des Landesklinikums Weinviertel Süd-West war einer der Kernpunkte des im Vorjahr im Landtag beschlossenen "Gesundheitsplan 2040+". Entstehen soll ein Krankenhaus mit regionalen Schwerpunktfunktionen. Bis zur Inbetriebnahme sollen die bestehenden drei Häuser noch stärker kooperieren, wurde als Ziel ausgegeben.

(APA/Red)

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