Österreichs neues Pfandsystem, das Anfang 2025 eingeführt wurde, stößt auf breite Zustimmung, wobei 95 Prozent der Bevölkerung es kennen und 75 Prozent es als den richtigen Schritt erachten.
95 Prozent der Bevölkerung kennt das Anfang 2025 eingeführte neue Pfandsystem, drei Viertel halten dessen Einführung für den richtigen Schritt. Dies geht aus dem aktuellen IMAS-Report zu dem Thema "Pfandsystem - Zufriedenheit - Umgang" hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde.
59 Prozent der Befragten sammeln leere Pfand-Plastikflaschen und -Dosen und bringen sie zurück, 29 Prozent gaben an, deutlich weniger davon seit der Einführung des neuen Systems zu kaufen.
64 Prozent geben nach der Frage zur Zufriedenheit mit dem neuen System die Noten 1 und 2. Die Skeptiker neigen allerdings dazu, leere Pfandgebinde einfach wegzuwerfen. Sieben Prozent der Befragten gaben an, die leeren Pfand-Plastikflaschen bzw. -Dosen meist nicht zurückzubringen sondern in den Müll zu geben.
Befragt wurden 1.022 Über-16-Jährige in persönlichen Interviews. Auf die Frage nach den Herausforderungen kommen alle mit der Einlösung des Pfandgutscheins und der Bedienung beim Automaten gut zurecht. Als "starke Herausforderung" nennen manche die Sammlung zu Hause (neun Prozent) und den Transport zum Geschäft (acht Prozent).
Etwa zwei Drittel seien auch grundsätzlich mit der Abwicklung und der Umsetzung zufrieden. Obwohl drei von vier Österreicherinnen und Österreichern die Einführung des Pfandsystems für den richtigen Schritt halten würden, "spüre man einen leicht skeptischen Blick darauf", heißt es im Report.