Im Februar wurden in Österreich erstmals zwei Fälle der Mpox-Klade Ib identifiziert. Beide Patienten erhalten medizinische Betreuung, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Situation ist stabil. Zuvor wurde in Österreich nur die Klade II nachgewiesen. In Europa ist in den letzten Monaten die Klade Ib häufiger aufgetreten, die in der Regel mild verläuft.
Seit 2022 besteht in Österreich eine Meldepflicht für eine Infektion mit Mpox, früher als Affenpocken bekannt. Bisher wurden insgesamt 390 Fälle erfasst. Nachdem die Zahl der Fälle in den Jahren nach dem Ausbruch 2022 deutlich gesunken war, wurden in diesem Jahr bislang drei Fälle gemeldet, wovon zwei kürzlich als Klade Ib klassifiziert wurden.
"Wie auch in anderen europäischen Ländern treten einzelne Mpox-Fälle weiterhin auf. Die beiden aktuellen Fälle zeigen milde Verläufe. Mpox ist eine meldepflichtige Erkrankung, die Situation wird laufend beobachtet", hieß es aus dem Gesundheitsministerium. "Es gibt eine wirksame Impfung. Personen mit erhöhtem Risiko sind ausdrücklich aufgerufen, das Impfangebot zu nutzen. Informationen dazu gibt es .
Die Impfungen erfolgen im Rahmen einer Bundesaktion über die Landessanitätsdirektionen. Verabreicht werden zwei Dosen im Abstand von vier Wochen. Auch eine Impfung nach dem Kontakt mit einer infizierten Person ist möglich, idealerweise innerhalb von vier Tagen und spätestens 14 Tage nach einer möglichen Exposition.