Heute beginnt für Christen mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit vor Ostern, während zeitgleich für muslimische Gläubige der Ramadan anfängt. Dass diese beiden Fastenzeiten gleichzeitig beginnen, ist ein äußerst seltenes Ereignis.
Mit dem Ende des Faschings beginnt jetzt für die Gläubigen das Fasten: Der heutige Aschermittwoch markiert den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit für Christen, während für Muslime der Ramadan anfängt. Der gleichzeitige Beginn von Ramadan und Fastenzeit trat zuletzt 1921 ein und hängt mit den Mondphasen zusammen.
Das Aschenkreuz, das den Gläubigen auf die Stirn gezeichnet wird, symbolisiert den Start der Fastenzeit in der katholischen und evangelischen Kirche. Bis Ostern wird ein enthaltsamer Lebensstil empfohlen, wobei die Sonntage ausgenommen sind. Striktes Fasten ohne Fleisch ist heutzutage lediglich am Aschermittwoch und Karfreitag verpflichtend, an den übrigen Tagen entscheidet jeder selbst über den Grad der Enthaltsamkeit.
Die Fastenzeit bei den Muslimen gestaltet sich anders: Ramadan bedeutet vier Wochen diszipliniertes Fasten. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist es untersagt, zu essen oder zu trinken. Zusätzlich gehören Gebete dazu, und am Abend findet das gemeinsame Fastenbrechen statt.