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Weba-Insolvenz nach Pleite von 123-Transporter

Gestern, 15:43

Der steirische Mobilitätsanbieter Weba GmbH hat Insolvenz angemeldet. Am Landesgericht Graz wurde ein Konkursverfahren eröffnet. Die Schulden von Weba belaufen sich laut KSV auf 1,8 Millionen Euro und laut Creditreform und AKV auf etwa 1 Million Euro. Weba führt die Insolvenz auf die Pleite der 123 Shared Mobility GmbH zurück, die durch viele Kundenbeschwerden bekannt ist.

Weba, ursprünglich ein Abschleppdienst, hat Kleintransporter geleast und an 123 Shared Mobility vermietet. Diese wurden über das Portal "123 Transporter" weitervermietet. Aufgrund vieler Kundenbeschwerden bezüglich der Abbuchungen ging 123 Shared Mobility in die Insolvenz. Ende Oktober letzten Jahres wurde das Unternehmen durch das Landesgericht Wiener Neustadt geschlossen.

Sanierungskonzept von Weba gescheitert

Bereits vor der Insolvenz wurden laut dem Unternehmen Ausgangsrechnungen der Weba GmbH von der 123 Shared Mobility GmbH ungerechtfertigt gekürzt bzw. verspätet bezahlt, teilte der Alpenländische Kreditorenverband mit. Darüber hinaus soll der Flottenpartnervertrag vereinbarungswidrig gekündigt worden sein. Das von Weba gemeinsam mit dem Leasinggeber ausgearbeitete Sanierungskonzept brachte laut Creditreform nicht den gewünschten Erfolg. Die Weba GmbH hatte daher 370 geleaste Fahrzeuge zu finanzieren. Da die Millionenforderungen gegen die 123 Shared Mobility uneinbringlich sein dürften, werden die Aktiva mit rund 207.000 Euro beziffert. Die Anmeldefrist für Forderungen läuft bis 2. April, die Berichts- und Prüfungstagsatzung ist für den 16. April dieses Jahres geplant.

(APA/Red)

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