logo



[email protected]

BMW-Rückruf: Bis zu 1.124 Autos in Österreich betroffen

Gestern, 15:28

BMW ruft weltweit Fahrzeuge aus verschiedenen Modellreihen wegen Brandgefahr zurück. In Österreich sind möglicherweise 1.124 Autos betroffen.

Insgesamt ist eine mittlere sechsstellige Zahl an Autos von dem Rückruf betroffen, so BMW. Zuvor hatte der "kfz-Betrieb" über eine Gesamtzahl von 575.000 Fahrzeugen berichtet, was vom Münchner Hersteller jedoch nicht bestätigt wurde.

BMW ruft wegen Brandgefahr hunderttausende Autos zurück

Betroffen sind laut BMW hauptsächlich Fahrzeuge mit einem Starter-Relais, das im Produktionszeitraum von Juli 202 bis Juli 2022 eingebaut wurde. In Österreich betrifft dies potenziell 1.124 Autos. Laut BMW wurde bei Produktkontrollen festgestellt, dass nach einer hohen Anzahl von Starts erhöhter Verschleiß im Magnetschalter auftreten könne. Dadurch könne das Auto schlechter, unter Umständen auch gar nicht mehr gestartet werden. Zudem sei ein Kurzschluss nicht auszuschließen, durch den es zu einer lokalen Überhitzung am Starter kommen könne. "Im ungünstigsten Fall führt dies zu einem Fahrzeugbrand während des Betriebs. In diesem Fall kann während der Fahrt oder beim Verlassen des Fahrzeugs Rauch gesehen oder gerochen werden." BMW empfehle daher, das Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt zu lassen.

Zahlreiche BMW-Baureihen von Rückruf betroffen

Konkret geht es um Fahrzeuge aus den Baureihen 2er-Coupé, mehrere Varianten von 3er, 4er und 5er, den 6er-Gran-Tourismo, die 7er Limousine, X4, X5, X6 und Z4. Der Produktionszeitraum der Fahrzeuge - Juli 2020 bis Juli 2022 - lasse sich allerdings nicht trennscharf abgrenzen, da der Transportweg Starter- und Fahrzeugproduktion unterschiedlich lang ist. Zudem seien auch Fahrzeuge betroffen, in die ein fehlerhafter Starter nachträglich bei einer Reparatur verbaut wurde.

Nicht der erste BMW-Rückruf wegen Brandgefahr

Schon im vergangenen Herbst hatte BMW hunderttausende Autos zurückgerufen, weil es durch ein Starterproblem im schlimmsten Fall zu Bränden kommen konnte. Damals war allerdings nicht Verschleiß die Ursache, sondern Wasser, das in den Starter eindringen und zu Korrosion führen konnte. Auch hier waren Kurzschluss und im ungünstigsten Fall Brand möglich. Anders als jetzt war dies damals auch im ausgeschalteten Zustand möglich.

(APA/Red)

Nachrichtenquelle


© 2017-2024 wienpress.at [email protected]