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Geld als Motiv für brutale Attacke auf Pensionistin in NÖ vermutet

Gestern, 15:19

Nach dem mutmaßlichen Mordversuch an einer 80-jährigen Pensionistin im Bezirk Bruck an der Leitha sitzt ein 53-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht von einem gezielten Gewaltverbrechen aus, als Motiv wird ein finanzieller Hintergrund vermutet.

Wegen Mordversuchs an einer 80-Jährigen im Bezirk Bruck an der Leitha sitzt ein 53-Jähriger in Korneuburg in U-Haft. Der Mann soll die Frau am 10. Dezember die Kellerstiege hinuntergestoßen, mit einer Glasscherbe schwer verletzt und versucht haben, sie mit einem Teppich zu ersticken, bestätigte Gudrun Bischof von der Staatsanwaltschaft Korneuburg am Montag auf Anfrage einen "Krone"-Bericht. Angenommen werde ein finanzielles Motiv, sagte Opfervertreter Manfred Arbacher-Stöger.

Stundenlange Tortur: Opfer ließ Testament ändern

Der polnische Verdächtige war dem Bericht zufolge wie ein Ziehsohn für die Witwe. Zum Tatzeitpunkt war der Beschuldigte als Alleinerbe der Frau eingesetzt, sagte Rechtsanwalt Arbacher-Stöger. Bei einem Treffen im Haus der Pensionistin soll der 53-Jährige die Seniorin zweimal die Stiege hinuntergestoßen und anschließend mit einer Glasscherbe im Halsbereich attackiert haben, bevor er versuchte, sie mit einem Teppich zu ersticken. Das Martyrium soll eineinhalb bis zwei Stunden gedauert haben. Das Opfer konnte per Telefon Hilfe holen. Der Verdächtige wurde festgenommen. Die Frau habe ihr Testament inzwischen geändert, hieß es.

Beschuldigter wollte Nachricht schmuggeln

Bei einem Besuch im Gefängnis soll der Beschuldigte seinem Sohn einen Zettel zugesteckt haben, wonach der 16-Jährige das Opfer zu einer Unfallversion überreden sollte. Die Nachricht wurde von der Justizwache abgefangen.

(APA/Red)

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