In einem Kärntner Chemie-Werk ist es in der Nacht auf Samstag zu einem Brand gekommen.
In einer Firmenhalle des Donau-Chemie-Werks in Brückl (Bezirk St. Veit an der Glan) ist am Samstag gegen 2.20 Uhr durch einen elektrischen Defekt bei einer Stromleitung ein Brand ausgebrochen. Die Werksfeuerwehr und mehrere Freiwillige Feuerwehren mit über 100 Einsatzkräften konnten die Flammen rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Personen wurden nicht verletzt, trotz giftiger Stoffe im Werk bestand keine Gefahr für Mensch und Umwelt, betonten die Behörden.
Der Brand dürfte allerdings erhebliche Schäden verursacht haben. Die Stromversorgung im Werk wurde auf Notstrom umgestellt. Wie Bezirkshauptfrau Claudia Egger zum "ORF Kärnten" sagte, kam es zu keinerlei Austritt von Chlorgas oder Salzsäure. "Es war nie ein Menschenleben gefährdet. Und auch für die umliegende Bevölkerung hat nie eine Gefahr bestanden. Es besteht auch keine Umweltgefahr", so Egger.
Wie das Landeskriminalamt und die Brandverhütungsstelle Kärnten am Samstagnachmittag informierten, war die Brandursache ein elektrischer Defekt in der ortsfesten internen elektrischen Erdzuleitung der 20-kV-Schaltanlage zum Turbinenhaus.