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KTM-Sozialplan für gekündigte Mitarbeiter fixiert

5-02-2026, 19:43

Drei Wochen nach der Ankündigung von KTM, etwa 500 Stellen abzubauen, wurde ein Sozialplan beschlossen. Sowohl KTM als auch die Gewerkschaft GPA bestätigten dies. Die ersten Entlassungen sind für übernächste Woche geplant. Laut GPA erhalten die betroffenen Mitarbeiter neben den üblichen Ansprüchen zusätzliche finanzielle Leistungen.

Die Zahlungen an die Beschäftigten richten sich nach Alter, Betriebszugehörigkeit und Kinderanzahl, berichteten ORF und SN. Im Durchschnitt sollen zwei bis drei zusätzliche Monatsgehälter gezahlt werden. Ein besonderer Bestandteil des Sozialplans ist eine Insolvenzstiftung, entwickelt mit AMS Oberösterreich und dem Land Oberösterreich, so Wolfgang Gerstmayer von der Gewerkschaft GPA Oberösterreich zur APA. Sie bietet Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, um den Übergang in neue Arbeitsverhältnisse zu erleichtern.

KTM-Chef bedankt sich bei Gewerkschaften

KTM-Vorstandsvorsitzender Gottfried Neumeister bedankte sich in einem schriftlichen Statement bei der GPA. "Gemeinsam mit dem AMS und den Behörden haben sie zudem maßgeblich dazu beigetragen, zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen wie einen Härtefallfonds und eine vom Land Oberösterreich finanzierte Insolvenzstiftung auf den Weg zu bringen." Mitte Jänner hatte die KTM-Firmenmutter Bajaj Mobility AG (vormals Pierer Mobility AG) angekündigt, rund 500 Stellen - zwei Drittel davon in Österreich - abzubauen. Hauptsächlich seien Angestellte und das mittlere Management betroffen, hieß es damals. Als Grund für den weiteren Stellenabbau bei dem Motorradhersteller nannte Bajaj Mobility die "nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Senkung der Fixkosten, die Straffung von Strukturen" sowie die Fokussierung des Produktportfolios.

(APA/Red)

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