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Etappenerfolg für Signa-Gläubiger Mubadala

3-02-2026, 10:13

Der Großgläubiger Mubalda aus Abu Dhabi hat vor dem internationalen Schiedsgericht ICC in Genf einen Teilerfolg erzielt.

Mehrere Medien berichteten am Dienstag, dass das Schiedsgericht Signa-Gläubiger Mubadala über 700 Millionen Euro zugesprochen habe. Die Insolvenzverwalter der Signa-Gesellschaften erkannten die Forderungen von Mubadala nicht an.

Offene Fragen nach Erfolg für Signa-Gläubiger Mubadala vor Schiedsgericht

Laut Juristen ist jedoch noch unklar, wie sich der ICC-Spruch auf die Insolvenzverfahren auswirken wird. Creditreform erklärte laut "Standard", der Schiedsspruch werde einzelne Insolvenzverfahren "maßgeblich beeinflussen". "Insbesondere stellt sich die Frage, ob die Begleichung der Verfahrenskosten in bestimmten Fällen sogar zur Masseunzulänglichkeit führen könnte". Es werde entscheidend sein, wie die Insolvenzverwalter mit dieser neuen Lage umgehen werden.

Der Vorwurf der Scheichs lautete auf Verletzung von Finanzierungsvereinbarungen durch Signa Holding, Signa Prime, Signa Development, Familie Benko Privatstiftung, Laura Privatstiftung und René Benko selbst. Da Benko selbst und die Signa-Gesellschaften pleite sind, könnte laut "Krone" und "News" die Laura Privatstiftung in die Ziehung kommen. Die beiden Medien verweisen darauf, dass in der Laura-Stiftung noch Vermögenswerte im dreistelligen Millionenbereich vermutet werden.

(APA/Red)

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