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Rückruf von Babynahrung: EU-Behörde prüft Richtwerte für Cereulid-Belastung

2-02-2026, 14:22

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) untersucht die Gefährlichkeit von Cereulid in Babynahrung. Die EU-Kommission forderte eine Bewertung, um Richtwerte zu bestimmen, wann Produkte vorsorglich zurückgerufen werden sollten.

Danone ruft mehrere Chargen der Babynahrung "Aptamil" zurück, da sie möglicherweise Cereulid enthalten könnten. In Zusammenarbeit mit deutschen Behörden werden in Deutschland drei Chargen zurückgerufen. . Auch Nestlé hat vorsorglich einige Säuglingsnahrungsprodukte, darunter in Österreich, zurückgerufen.

EU-Behörde rät betroffene Babynahrung nicht zu verwenden

Nach Efsa-Angaben werden derzeit in mehreren Ländern weltweit Rückrufe von Babynahrungsprodukten durchgeführt. Die Behörde reagierte mit einer zügigen Risikobewertung und legte erstmals einen klaren Sicherheitsrichtwert speziell für Babys fest. Damit sollen Behörden in der EU schneller und einheitlicher entscheiden können, wann ein Rückruf notwendig ist. Hintergrund: Sehr junge Säuglinge reagieren deutlich empfindlicher auf Giftstoffe als Erwachsene.

Eltern sollten zurückgerufene Produkte demnach auf keinen Fall weiter verwenden. Zeigen Babys nach dem Verzehr Symptome wie etwa Erbrechen oder Durchfall, raten Fachleute dringend zu einem Arztbesuch. Magen-Darm-Erkrankungen können bei Säuglingen schnell zu Komplikationen führen. Cereulid ist laut Efsa ein von Bakterien gebildetes Gift, das 30 Minuten bis sechs Stunden nach der Einnahme plötzliche Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen verursachen kann.

(APA/Red)

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