Der Jahresbeginn motiviert viele Österreicher zum Ausmisten. Doch was fällt besonders schwer, was geht leicht von der Hand? Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie unterschiedlich Frauen und Männer mit alten Dingen umgehen – und wo Erinnerungen der Ordnung im Weg stehen.
Die klassischen Rollenbilder zeigen sich auch beim Ausmisten: 87 Prozent der Frauen sortieren laut ImmoScout24-Umfrage regelmäßig Kleidung aus – deutlich mehr als Männer (66 Prozent). Dennoch fällt es der Hälfte der Frauen schwer, sich von Mode zu trennen, bei Männern sind es nur 35 Prozent.
Anders sieht es bei Technik aus: Hier entsorgen Männer häufiger alte Geräte (35 Prozent vs. 28 Prozent). Doch das Loslassen fällt ihnen schwerer – 18 Prozent hängen besonders an alten Handys, Laptops oder Fernsehern, bei Frauen sind es nur 5 Prozent.
Ein Drittel der Befragten mistet auch Bücher regelmäßig aus, doch 14 Prozent tun sich damit schwer. Spielzeug und Haushaltswaren wie Geschirr und Gläser sind für 25 bis 28 Prozent ebenfalls häufige Ausmist-Kandidaten.
Besonders emotional wird es bei Erinnerungsstücken: Fotos, Geschenke oder Andenken sorgen bei jeder bzw. jedem Fünften für Zögern. Diese Dinge werden nur mit Bedacht aussortiert oder gar nicht.
Acht Prozent der Befragten gaben an, nie auszumisten. Unter ihnen sind mit 12 Prozent besonders viele Männer – viermal so viele wie Frauen (3 Prozent). Und: 14 Prozent geben zu, auch in den Besitz ihrer Partner:innen oder Kinder einzugreifen, wenn es ans Entrümpeln geht.
Für die Umfrage hat die Innofact AG im November 2025 für ImmoScout24 rund 500 Österreicher:innen von 18 bis 65 Jahren online repräsentativ für die österreichische Bevölkerung befragt.