Die Hälfte erhielt Auflagen, informierte die BWB am Freitag. Der Rewe-Konzern verpflichtet sich demnach unter anderem, dass 10 konkret genannte Standorte 10 Jahre von selbstständigen Adeg-Kaufleuten betrieben werden.

Die Hälfte erhielt Auflagen, informierte die BWB am Freitag. Der Rewe-Konzern verpflichtet sich demnach unter anderem, dass 10 konkret genannte Standorte 10 Jahre von selbstständigen Adeg-Kaufleuten betrieben werden.
Wie schon bei der Übernahme-Prüfung durch Spar habe sich die BWB "die Auswirkungen auf Konsumentinnen und Konsumenten einerseits sowie auf regionale Lieferantinnen und Lieferanten andererseits angesehen und die Einzugsgebiete analysiert". Dabei ging es unter anderem um die Erreichbarkeit von Alternativen und das Verhalten der Kunden inklusive Pendler. Für jeden der 20 Standorte wurde eine eigene Beurteilung abgegeben. Der Bundeskartellanwalt sei in die Verhandlung der Auflagen eingebunden gewesen und habe die Anmeldung ebenfalls freigegeben, so die BWB.
13 der künftig zu Rewe gehörenden Ex-Unimärkte befinden sich in Oberösterreich, 2 in Niederösterreich und 5 in der Steiermark. Ursprünglich wollte Rewe in der Steiermark in Lebring noch einen weiteren Unimarkt übernehmen, aus "unternehmensinternen Gründen" sei das Angebot aber zurückgezogen worden, so BWB.
Der Lebensmittelhändler Unimarkt mit Sitz in Traun hatte im September 2025 angekündigt, sich vom Markt zurückzuziehen. Einige der gut 90 Filialen wurden bereits geschlossen, die Hälfte bleibt mit den Übernahmen von Rewe und Spar erhalten, was mit den restlichen passiert, darüber laufen noch Gespräche.
(APA/Red)
