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Ibuprofen vs. Paracetamol: Wann welches Mittel besser wirkt

29-01-2026, 16:25

Ibuprofen und Paracetamol gehören zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten zur Linderung von Schmerzen und Fieber. Sie unterscheiden sich jedoch in wichtigen Punkten, die bestimmen, wann welches Mittel eingesetzt werden sollte.

Gesundheitsexperten weisen darauf hin, dass die Wahl des Medikaments von der Art der Schmerzen, dem Vorliegen einer Entzündung und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten abhängt.

Paracetamol gilt bei Magenproblemen als besser verträglich

Paracetamol wirkt primär schmerzlindernd und fiebersenkend, d. h. es reduziert Schmerzen und Fieber, hat aber keine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung. Es wird bei leichten Schmerzen wie Kopf-, Muskel- und Zahnschmerzen sowie Fieber eingesetzt. Für Menschen mit Magenproblemen gilt es als besser verträglich. Übermäßiger Gebrauch kann jedoch schwere Leberschäden verursachen. Daher ist es wichtig, die Dosierungsanleitung in der Packungsbeilage oder die Anweisungen des Arztes genau zu befolgen.

Ibuprofen wirkt entzündungshemmend

Ibuprofen hingegen ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), das neben der Linderung von Schmerzen und Fieber auch Entzündungen hemmt. Es wird daher eher bei starken Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Verstauchungen und lokalen Entzündungen eingesetzt. Allerdings kann die Einnahme von Ibuprofen den Magen reizen, das Blutungsrisiko erhöhen und die Nieren beeinträchtigen – insbesondere bei Menschen mit chronischen Erkrankungen oder bei längerem Gebrauch.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich umgehend an Ihren Hausarzt oder eine medizinische Fachkraft.

(Red)

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