Die Freisinnigen und die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) haben ihren Zusammenschluss zur Christlich Freisinnigen Union (CFU) bekannt gegeben. Der Gründung ging eine politische Zusammenarbeit im Rahmen des Öxit-Bündnisses 2024 voraus.

Die Freisinnigen und die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) haben ihren Zusammenschluss zur Christlich Freisinnigen Union (CFU) bekannt gegeben. Der Gründung ging eine politische Zusammenarbeit im Rahmen des Öxit-Bündnisses 2024 voraus.
Die neue Partei will bei der antreten. Laut Initiatoren Rudolf Gehring (CPÖ) und Christian Ebner (Freisinnige) sei die Hürde für neue Gruppierungen dort geringer, die thematische Abgrenzung klarer. Ein Antreten bei Landtagswahlen schließt die CFU nicht aus, macht es jedoch von günstigen Bedingungen abhängig.
Das Parteiprogramm orientiert sich an christlichen und freiheitlichen Werten. Die CFU bekennt sich zur freien Marktwirtschaft, einer starken Rolle der Familie, nationaler Souveränität und einem schlanken Staat. In der Sozialpolitik wird auf Eigenverantwortung und Bürgergeld gesetzt.
Zentrale Positionen sind eine Flat Tax, die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft in Kammern, sowie ein restriktiver Kurs in der Migrations- und Asylpolitik. Die CFU fordert einen EU-Kurswechsel oder eine Volksabstimmung über den Austritt. Politische NGOs sollen keine Steuergelder erhalten.
Die CFU spricht sich für eine neue Verfassung mit direkter Demokratie, Schuldenbremse und Föderalismus nach Schweizer Vorbild aus. Verfassungsänderungen sollen künftig nur per Volksabstimmung möglich sein.
Die Partei setzt auf steuerliche Entlastung von Eltern, Pensionssplitting, sowie strengere Regelungen bei Schwangerschaftsabbrüchen und geschlechtsangleichenden Eingriffen. Sterbehilfe wird abgelehnt.
Vorgeschlagen werden eine Senkung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre und ein erweitertes Recht auf Selbstverteidigung. Verfassungsrichter sollen direkt gewählt werden.
Die CFU will Österreichs Neutralität betonen und eine „aktive Friedenspolitik“ betreiben. Waffenlieferungen, Sanktionen und Auslandseinsätze sollen kritisch geprüft und gesetzlich geregelt werden.
(Red)
