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WKÖ warnt vor Verzögerung bei FTI-Pakt

Gestern, 14:45

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) drängt auf zügige Umsetzung des Forschungs-, Technologie- und Innovationspakts (FTI-Pakt) der Regierung.

"Jede Verzögerung schadet dem Wirtschaftsstandort und gefährdet zukünftiges Wachstum und Jobs", so WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger, in einer Aussendung am Mittwoch. Er forderte das Finanzministerium auf, den Weg für "ein zukunftsorientiertes Innovationsbudget" freizumachen.

WKÖ fordert raschen Abschluss des FTI-Pakts

Grundsätzlich sei das zur Verfügung stehende Budget für den FTI-Pakt 2027-2029 bereits im Bundesfinanzrahmengesetz 2026-2029 festgeschrieben. Daher sei die "derzeitige Verzögerung nicht nachvollziehbar" und gefährde das im Regierungsprogramm verankerte Ziel, die Forschungsquote bis 2030 auf über 4 Prozent des BIP zu erhöhen, monierte Danninger. Insbesondere die Mittel für angewandte und unternehmensnahe Forschung müssen aus Sicht der Wirtschaftskammer gesichert bleiben.

Außerdem sprach sich der Wirtschaftskammer-Vertreter für ausreichend Gelder für themenoffene Programme aus. Denn ein Fördereuro löse hier im Schnitt 2,6 Euro an zusätzlichen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen der Unternehmen aus und führe im Mittel zu 8,6 Euro an Umsatz. Gleichzeitig verbesserten laut Wirtschaftskammer 80 Prozent der geförderten Unternehmen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit, was besonders wichtig sei, "in geopolitisch so volatilen Zeiten, in denen sich die globalen Rahmenbedingungen rasch verändern können".

(APA/Red)

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