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Früher Einstieg in Social Media stört Entwicklung von Kindern

Gestern, 14:16

Ein späterer Einstieg in soziale Medien kann die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen schützen. Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie warnt vor einem unbegleiteten Zugang unter 14 Jahren und verweist auf Risiken für Stimmung, Schlaf und Identitätsentwicklung.

Der späte Einstieg in soziale Medien sei besser für die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, betonten Expertinnen und Experten am Mittwoch in einer Aussendung. "Kinder brauchen Zeit, um ein stabiles Selbst, emotionale Selbstregulation und soziale Kompetenzen im realen Raum zu entwickeln", sagte Barbara Haid, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP). Ein zu früher, unbegleiteter Zugang würde in Entwicklungsprozesse eingreifen.

Fachgesellschaften empfehlen Zurückhaltung bei unter 14-Jährigen

Der ÖBVP unterstützt die aktuelle Forderung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP) zum Umgang mit Social Media bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren. Die intensive Nutzung sozialer Medien hätte negative Auswirkungen auf Stimmung, Schlaf, Konzentration, Schulleistung und Risikoverhalten. Aus psychotherapeutischer Perspektive werde zudem deutlich, dass digitale Räume tief in Prozesse der Identitätsentwicklung, Emotionsregulation und Beziehungsfähigkeit eingreifen, erklärte der ÖBVP.

(APA/Red)

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