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Einigung bei Sozialwirtschafts-KV-Verhandlungen

27-01-2026, 07:21

In der Nacht auf Dienstag wurde in der fünften Runde der KV-Verhandlungen für die 130.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich in Österreich eine Einigung erzielt.

Nach 17 Stunden der Verhandlungen über einen Sozialwirtschafts-KV haben die Gewerkschaften GPA und vida eine Einigung erreicht: Ab April 2026 erhöhen sich Gehälter und Löhne um 2,6 Prozent, ab Januar 2027 um mindestens 2,3 Prozent, abhängig von der Inflationsrate.

Streiks nach Einigung auf Sozialwirtschafts-KV abgesagt

Streiks gibt es somit keine. Diese wären von Mittwoch bis Freitag anberaumt gewesen. Zusätzlich wurde ein umfangreiches Rahmenrechtspaket sowie eine bessere Einstufung eines Teils der Behindertenfachkräfte und der Kindergartenhelferinnen und Kindergartenhelfer vereinbart, teilte die GPA der APA mit.

AbschlŸüsse seit 2018, jeweilige Inflationsrate.

Für GPA-Verhandlerin Eva Scherz bedeutet dieser Abschluss "gute Fortschritte im Rahmenrecht, ist auf der Einkommensseite aber ein harter Kompromiss". Ohne die starke Mobilisierung in zwei Streikrunden wäre kein Abschluss möglich gewesen, betonte die Arbeitnehmervertreterin.

Gewerkschaft: Maximum bei Sozialwirtschafts-KV-Verhandlungen erreicht

vida-Verhandlerin Michaela Guglberger bedankte sich bei Tausenden Beschäftigten, "die mit ihrem Engagement in Betriebsversammlungen und Streiks nach fünf Verhandlungsrunden endlich Bewegung bei den Arbeitgebern erzeugen konnten". "Angesichts der wirtschaftlichen Situation ist dieser Abschluss das Maximum, das erreicht werden konnte", so Guglberger laut Aussendung.

Nach Branchen: AbschlŸüsse, Inflationsrate, BeschäŠftigte.

Für die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) auf Arbeitgeberseite sichert die "verantwortungsvolle Einigung" Arbeitsplätze und gewährleistet die Versorgungssicherheit. In einer budgetär äußerst angespannten Situation sei es den Sozialpartnern gelungen, eine tragfähige Einigung zu erzielen, wurde der APA mitgeteilt. "Dieser Abschluss war nur möglich, weil alle Beteiligten die außergewöhnlich schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen anerkannt und Verantwortung übernommen haben", betonte SWÖ-Chefverhandlerin Yvonne Hochsteiner.

(APA/Red)

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