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Österreich investierte im Vorjahr 338 Millionen Euro in Wasserinfrastruktur

26-01-2026, 05:00

Das Landwirtschaftsministerium hat im Vorjahr insgesamt 338 Millionen Euro für Projekte im Bereich Wasserinfrastruktur bereitgestellt. Der Großteil davon floss in den Hochwasserschutz.

Im Jahr 2025 sind vom Landwirtschaftsministerium Fördermittel in der Höhe von 338 Millionen Euro für Wasserinfrastruktur-Projekte bewilligt worden, davon 134,4 Millionen Euro speziell für Hochwasserschutzprojekte.

514 Wasserinfrastrukturprojekte österreichweit unterstützt

"Damit wurden insgesamt 514 Projekte für einen vorbeugenden Hochwasserschutz sowie für die Instandhaltung bestehender Anlagen gesichert", hieß es in einer Aussendung des Ministeriums.

"Mit gezielten Investitionen in den Hochwasserschutz stärken wir die Sicherheit der Bevölkerung, schützen Infrastruktur und setzen gleichzeitig auf Vorsorge und Klimaanpassung. Nachhaltiges Hochwasserrisikomanagement ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes", sagte Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP).

Großprojekte in Tirol und Oberösterreich gestartet

Als Beispiele wurde etwa der Start des gemeindeübergreifenden Projekts an der Brixentaler Ache im Tiroler Unterland genannt, wo sieben Gemeinden künftig vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt und mehr als 180 Gebäude sowie zentrale öffentliche Einrichtungen abgesichert werden. Ein weiteres Großprojekt startete 2025 im oberösterreichischen Attergau. Große Retentionsbecken und ein Rückhaltevolumen von rund 700.000 Kubikmeter schützen hier künftig mehrere Gemeinden vor einem 100-jährlichen Hochwasser, hieß es.

(APA/Red)

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