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WK Wien warnt vor Homeoffice als Einfallstor für Cyberkriminelle

25-01-2026, 07:00

Laut einer Studie von KPMG ist jeder sechste Cyberangriff auf Unternehmen in Wien erfolgreich. Oft wird das Homeoffice als Schwachstelle übersehen, wenn Mitarbeiter mit mobilen Geräten auf Unternehmensnetzwerke zugreifen. Die WK Wien betont, dass Virtuelle Private Netzwerke (VPN) entscheidend für die Cybersicherheit sind.

Unsichere Router, private WLANs und ungesicherte Geräte begünstigen Cyberangriffe. Cyberkriminelle nutzen diese Sicherheitslücken gezielt, um in interne Firmensysteme einzudringen. "Ein gut konfiguriertes VPN mit starker Authentifizierung ist nach wie vor ein weiterer guter Baustein zu einem umfassenden Schutz, um potenzielle Angriffe auf Firmennetzwerke möglichst zu verhindern", so Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien.

Starkes VPN kann als Abwehrschutz gegen Cyberkriminelle helfen

VPN als wesentliche Grundlage Ein VPN verschlüsselt die Datenübertragung zwischen dem Endgerät und dem Unternehmensnetzwerk und bildet so einen sicheren Tunnel gegen das Abhören. Aktuelle VPN-Lösungen beinhalten zusätzliche Sicherheitsmechanismen wie Multi-Faktor-Authentifizierung, rollenbasierte Zugriffskontrollen und automatisierte Sicherheitsupdates. "Entscheidend ist eine Kombination aus technischem Schutz und bewusstem Verhalten. Ein VPN hilft nur dann, wenn Nutzer sichere Passwörter verwenden, Updates durchführen und verdächtige Aktivitäten erkennen", sagt Rüdiger Linhart, IT-Sprecher der Fachgruppe UBIT ( Unternehmensberatung, Buchhaltung, Informationstechnologie) der WK Wien.

WK Wien Tipps zum Schutz vor Cyberkriminellen im Homeoffice

Fünf Empfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen. Klein- und Mittelbetriebe, die keine eigene IT-Abteilung haben, sind in wachsendem Maße von Cyberangriffen bedroht. Effektive Schutzmaßnahmen gegen solche Angriffe könnten folgendermaßen aussehen:

  • Verpflichtende Nutzung von VPN für alle externen Zugriffe
  • Regelmäßige Updates von VPN-Gateways, Routern und Endgeräten
  • Multifaktor-Authentifizierung für sensible Bereiche
  • Cybersecurity-Schulungen für Mitarbeiter
  • Regelmäßige Sicherheitstests und Notfallübungen

"Homeoffice gehört für viele Unternehmen bereits zum Standard, auch um für junge Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Umso wichtiger ist es, die Awareness für die Cybersicherheitsthematik auch hier zu erhöhen", so Heimhilcher abschließend. Weitere Informationen zu Cybersicherheit gibt es .

(Red)

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