Laut Zahlen der Statistik Austria wurden im Jahr 2024 in Österreich 751 Unfälle mit Personenschaden auf Schnee, Schneematsch oder Glatteis registriert. Dabei wurden 982 Menschen verletzt, sieben kamen ums Leben.

Laut Zahlen der Statistik Austria wurden im Jahr 2024 in Österreich 751 Unfälle mit Personenschaden auf Schnee, Schneematsch oder Glatteis registriert. Dabei wurden 982 Menschen verletzt, sieben kamen ums Leben.
"Der Bremsweg ist auf Schnee drei- bis viermal so lang wie auf trockener Fahrbahn", erklärt Roland Frisch vom ÖAMTC. Dennoch würden viele Verkehrsteilnehmer die Gefahr unterschätzen oder seien mangels Erfahrung verunsichert.
Wer das Verhalten seines Fahrzeugs auf Schnee und Eis erleben will, sollte das nicht auf öffentlichen Straßen oder Parkplätzen versuchen. Der ÖAMTC empfiehlt stattdessen ein professionelles Fahrtechniktraining. Dort könne man kritische Situationen wie Schleudern, Bremsen und Kurvenfahrten gefahrlos trainieren.
Mehr Zeit einplanen: Für die Fahrt, aber auch fürs Freimachen von Auto und Sicht – so lässt sich Stress vermeiden.
Abstand halten & Geschwindigkeit reduzieren: Besonders auf rutschigem Untergrund. Überholen vermeiden – Mittelstreifen sind oft schlechter geräumt.
Sanfte Fahrmanöver: Beim Lenken, Bremsen und Beschleunigen – abruptes Verhalten kann zum Ausbrechen führen.
Richtig reagieren bei Schleudern: Gas weg, auskuppeln, in die gewünschte Richtung lenken und Blick dorthin richten.
Route mit Bedacht wählen: Hauptstraßen sind meist besser geräumt. Bei starkem Schneefall lieber nicht fahren.
Besondere Vorsicht bei Fußgängern: Vor Schutzwegen, Haltestellen oder in der Nähe von Schulen besonders aufmerksam fahren.
(Red)
