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VKI-Test: Diese Sextoys gefährden deine Gesundheit und Privatsphäre

21-01-2026, 13:23

Der VKI hat gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest 18 am Markt erhältliche Sextoys getestet. Das Ergebnis zeigt bedenkliche Schwächen bei mehreren Produkten in puncto Datenschutz und Inhaltsstoffen.

Drei von 18 getesteten Sextoys senden Nutzungsdaten, zwei beinhalten die Chemikalie Nonylphenol, die fortpflanzungsschädigend sein kann. Das zeigt eine Überprüfung von Produkten wie Dildos, Vibratoren und Masturbatoren im Preisbereich von 20 bis 209 Euro durch den Verein für Konsumenteninformation (VKI) mit der deutschen Schwesterorganisation Stiftung Warentest. Die getesteten Artikel sind in Österreich erhältlich, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des VKI.

App-gesteuerte Sextoys besonders kritisch

Besonders kritisch bewertet wurden die App-gesteuerten Sextoys. Drei davon senden sensible Daten wie Nutzungsstatistiken sowie User- und Geräte-IDs an die Hersteller. Eine App übermittelt sogar Daten an ChatGPT. Die drei Produkte schnitten mit der Note "nicht zufriedenstellend" ab. Diese Sextoys sollten möglichst ohne die dazugehörige App verwendet werden, empfiehlt der VKI.

Chemische Belastung durch Nonylphenol

Ein Dildo und ein Masturbator enthielten Nonylphenol. Obwohl der Grenzwert laut EU-Chemikalienverordnung nicht überschritten wurde, kann eine regelmäßige Benutzung den Hormonhaushalt beeinträchtigen, warnten die Konsumentenschützer. Alle fünf in Sachen Datenschutz oder Gesundheit beanstandeten Lovetoys sollten nicht bedenkenlos genutzt werden.

(APA/Red)

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