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Spionage-Prozess: Egisto Ott hat neue Rechtsvertretung

16-01-2026, 15:09

Vor dem Start im Spionage-Prozess gegen Egisto Ott, wurde nun bekannt, dass dieser mit einer neuen Rechtsvertretung in das Verfahren geht. Die bisherigen Anwälte des Ex-Chefinspektor des BVT haben bereits Mitte Dezember ihr Mandat zurückgelegt.

Dem ehemaligen Chefinspektor des mittlerweile aufgelösten Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, wurde daraufhin ein Verfahrenshelfer bestellt, der Ott nun zur Seite stehen wird. Das Landesgericht bestätigte auf Anfrage, dass die Verhandlungstermine in der nächsten Woche wie geplant stattfinden.

Spionage-Prozess gegen Egisto Ott ab Donnerstag

Am Donnerstag und Freitag sollen nach den Erklärungen von Anklage und Verteidigung die Befragungen von Ott und einem mitangeklagten Polizisten beginnen. Ab dem 11. Februar sind Zeugenaussagen vorgesehen. Die Verhandlung dauert voraussichtlich bis Anfang März. Egisto Ott muss sich wegen einer Fülle an Vorwürfen vor den Geschworenen verantworten. Vor allem wird ihm geheime nachrichtendienstliche Tätigkeit zulasten der Republik Österreich und Amtsmissbrauch angekreidet, was er entschieden bestreitet. Er sieht sich als verdienstvoller Verfassungsschützer, der als unbequemer Akteur ins Fadenkreuz politischer Polizeikreise geraten sei, hatte er zuletzt bekräftigt. Die gegen ihn gerichteten Vorwürfe nannte Ott "konstruiert".

(APA/Red)

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