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Innenausschuss fordert mehr Rechtssicherheit für "ethisches Hacking"

15-01-2026, 15:20

Der Innenausschuss des Nationalrats hat einen Antrag zur Erarbeitung klarer Rahmenbedingungen für "Ethical Hacking" angenommen, um rechtliche Grauzonen zu beseitigen und die Cybersicherheit in Österreich zu verbessern.

Der Innenausschuss des Nationalrats fordert klare Rahmenbedingungen für "ethisches Hacking". Ein entsprechender Antrag der Grünen wurde am Donnerstag mit Stimmen von ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen angenommen. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) werde aufgefordert, mittels Leitfaden rechtliche Grauzonen zu beseitigen, berichtete die Parlamentskorrespondenz. Mit "Ethical Hacking" ist das gezielte und verantwortungsvolle Testen von IT-Systemen gemeint.

Kriminellen zuvorkommen

So sollen Sicherheitslücken aufgedeckt werden, bevor Kriminelle sie ausnutzen können. Auch straf - und datenschutzrechtliche Bestimmungen müssten evaluiert werden, hieß es. Laut der Entschließung sollen klare Kriterien und Verfahrensweisen für ethisches Hacking definiert werden. Die Grünen erwarten, dass sich dadurch die Cybersicherheit in Österreich verbessert.

FPÖ dagegen

Die FPÖ sah die Gefahr für Missbrauch und Datenschutzverletzungen, deshalb stimme sie nicht zu. Weitere Anträge der Grünen zu Extremismusprävention, Misogynie und kurzen Heimatreisen von Syrerinnen und Syrern wurden vertagt.

(APA/Red)

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