An zweiter Stelle folgte Schwarzau im Freiwald im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit minus 28,4 Grad auf 788 Metern. Mit der Kältewelle sollte es aber - vorerst - vorbei sein, wie es von Geosphere Austria gegenüber der APA hieß.

An zweiter Stelle folgte Schwarzau im Freiwald im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit minus 28,4 Grad auf 788 Metern. Mit der Kältewelle sollte es aber - vorerst - vorbei sein, wie es von Geosphere Austria gegenüber der APA hieß.
Auf Platz drei reihte sich der Auswertung von Geosphere zufolge Zell am See (Salzburg) mit minus 21,6 Grad ein. Vergleichsweise mild war es in Wien. Hier wurden in der Inneren Stadt minus 5,1 Grad gemessen - dies entsprach dem Platz 279 in der Auswertung.
Mit der extremen Kälte sollte es aber vorbei sein: Noch am Montag zieht eine Warmfront von Westen her über Österreich hinweg. In der Wochenmitte steigt die Temperatur in sonnigen Gebieten bereits auf bis zu zehn Grad. Besonders im Osten und im Donauraum bleibt es durch hartnäckigen Nebel aber noch kühler.
Mit den steigenden Temperaturen und den zuletzt gefallenen Neuschneemengen erhöht sich im Gebirge die Lawinengefahr. Vor allem im westlichen Tirol ist bei Skitouren und sonstigen Aktivitäten jenseits der Waldgrenze Vorsicht geboten. Große Gefahr - die Gefahrenstufe vier auf der fünfstufigen Lawinenwarnskala - galt am Montag für die Verwallgruppe, die östliche Silvretta, den Großteil der Lechtaler Alpen und Teile der Allgäuer Alpen.
Speziell in diesen Gebieten liegt der Neu- und Triebschnee verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Die Triebschneeansammlungen sind schlecht miteinander und mit dem Altschnee verbunden, wodurch Lawinen sehr leicht ausgelöst werden können. Skitourengeher sollten daher auf Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke achten - eindeutige Alarmzeichen, die auf eine sehr schlechte Schneedeckenstabilität hinweisen.
Die Gefahrenlage bleibt in den kommenden Tagen kritisch. Besonders gilt das weiterhin für den äußersten Westen Tirols. Als erheblich wird die Lawinengefahr aber in weiten Teilen des Landes - im Samnaun, im Kaunergrat, in der Weißkugelgruppe, im Sellrain, im Karwendel, in den Tuxer Alpen und in den nordwestlichen Zillertaler Alpen - eingestuft.
Die milden Temperaturen in den Tallagen sind in ganz Österreich nicht von Dauer. Wer sich einen vorzeitigen Einzug des Frühlings erhofft, dürfte enttäuscht werden: In der nächsten Woche könnte laut Geosphere Austria noch einmal eine Kaltfront auf Österreich treffen.
(APA/Red)
