logo



[email protected]

Wohnhausbrand im Bezirk Tulln vor Klärung

8-01-2026, 10:24

Nach dem Feuer in einem Einfamilienhaus vergangenen Freitagabend in Langenrohr im Bezirk Tulln steht die Aufklärung der Umstände wohl bevor.

Am Donnerstag bestätigte Polizeisprecher Johann Baumschlager auf Anfrage, dass sich eine Anwaltskanzlei bei der Polizeiinspektion in Tulln gemeldet und erklärt habe, dass sie die fünf Jugendlichen vertrete, die als mutmaßliche Verursacher angesehen werden. Auslöser des Feuers war eine Feuerwerksrakete.

213 Feuerwehrmänner und -frauen bei Wohnhausbrand im Bezirk Tulln im Einsatz

Das jugendliche Quintett ist auf Videos zu sehen, als es davonläuft, hatte die Polizei am Sonntag bekanntgegeben. 213 Feuerwehrmänner und -frauen waren im Löscheinsatz gestanden. Verletzt wurde niemand. Das Einfamilienhaus, ein Carport, ein Auto sowie ein Nebengebäude sind Baumschlager zufolge fast zur Gänze ausgebrannt. Ein Übergreifen der Flammen wurde durch den Großeinsatz der Löschmannschaften verhindert.

Die Rechtsanwaltskanzlei teilte dem Sprecher zufolge mit, eine Bevollmächtigung an die Polizeiinspektion Tulln zu übermitteln. Bis Donnerstagvormittag sei das noch nicht der Fall gewesen. Nähere Details würden vorerst nicht bekanntgegeben, weil etwa Einvernahmen noch bevorstünden, sagte Baumschlager. Die Klärung des Sachverhalts sei jedoch zu erwarten.

(APA/Red)

Nachrichtenquelle


© 2017-2024 wienpress.at [email protected]