Im vergangenen Jahr wurden in Österreich bei Verkehrsunfällen 53 Fußgängerinnen und Fußgänger getötet. Das sind fünf mehr als im Jahr 2024, so der VCÖ am Donnerstag.
33 der bei Verkehrsunfällen getöteten Fußgängerinnen und Fußgänger waren 65 Jahre oder älter. "Aufgrund des schlechteren Gesundheitszustands ist bei älteren Menschen das Risiko tödlicher Verletzungen bei Unfällen höher. Deshalb sind unfallvermeidende Maßnahmen so wichtig", so VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky.
Das Verkehrssystem muss zudem fehlertoleranter werden, betonte der Verkehrsclub. Wo Menschen unterwegs sind, passieren Fehler, wurde erläutert. Das Verkehrssystem sei so zu gestalten, dass Fehler möglichst keine fatalen Folgen haben. Der VCÖ forderte daher verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem mit mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50.
2025 brachte die höchste Anzahl an tödlich verletzten Fußgängern seit dem Jahr 2019 mit damals 69 Todesopfern. Die bisher niedrigste Opferzahl wurde im Jahr 2021 mit 37 verzeichnet. Insgesamt ist die Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle in Österreich in den vergangenen zehn Jahren dank Verkehrssicherheitsmaßnahmen gesunken, im Jahr 2015 waren noch 84 Fußgänger im Straßenverkehr gestorben.