In der Nacht auf Dienstag hat ein offenbar in einem Wohnraum angezündeter Kohlegrill in Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen an der Thaya) zu einem Einsatz der Feuerwehr geführt.
Nach einem Notruf begab sich die Feuerwehr samt Schadstoffgruppe zu dem entsprechenden Haus. Dort befanden sich acht Personen, die über Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen klagten. Das Rote Kreuz entsandte daraufhin aufgrund der hohen Personenanzahl insgesamt drei Notarzteinsatzfahrzeuge.
Im Gebäude fanden die Einsatzkräfte einen Kübel mit Grillkohlen vor, der mit Schnee abgedeckt worden war. Die Notarztteams begutachteten die betroffenen Personen im Alter von 24 bis 35 Jahren, die Glück gehabt haben dürften: Vergiftungsanzeichen lagen laut einer Aussendung des Bezirksfeuerwehrkommandos Waidhofen an der Thaya nicht vor.
Auch erhöhte Kohlenmonoxid-Werte konnten nicht mehr festgestellt werden. Die Feuerwehr warnte eindringlich davor, einen Griller in geschlossenen Räumen zu verwenden. Grillkohle dürfte niemals zum Heizen verwendet werden, wurde betont. Ein kleiner Grill könne in Minuten tödliche Mengen an Kohlenmonoxid freisetzen.