Nach dem Fest kann der ausgediente Weihnachtsbaum sinnvoll weiterverwendet werden, indem er entweder zur Energieerzeugung in Biomasseanlagen genutzt oder als Mulch, Kompost und sogar Tierfutter verarbeitet wird, was auch das Klima schont.
Weihnachten ist vorbei, das Wohnzimmer voller vertrockneter Nadeln: Für viele ist das der Zeitpunkt, an dem der Christbaum entsorgt wird. Häufig wird der Baum einfach aus dem Haus gebracht und der Entsorgung überlassen. Dabei wird jedoch übersehen, dass der Nadelbaum noch über zahlreiche ungenutzte Ressourcen verfügt. Diese Bäume könnten bei entsprechender Nutzung einen wertvollen Beitrag zu unterschiedlichen Verwendungszwecken leisten, sei es im Bereich der Energiegewinnung, der Herstellung von Mulch oder anderen Produkten.
In vielen Gemeinden gibt es spezielle Sammelaktionen für ausgediente Weihnachtsbäume, die nicht einfach im Hausmüll landen sollen. Diese Bäume werden gezielt gesammelt und anschließend in speziellen Biomasseanlagen verwertet, um damit Energie zu erzeugen. Dabei kann ein einzelner Baum Wärme für mehrere Stunden generieren.
Zerkleinert können Weihnachtsbäume ein zweites Leben als Mulch, Kompost oder natürlicher Erosionsschutz dienen. Gelegentlich werden sie in Landwirtschaftsbetrieben auch als Tierfutterzusatz oder Stallstreu verwendet.
Auch im privaten Rahmen könnte das Holz zum Beispiel als Brennholz, Gartenabdeckung oder Bastelmaterial dienen. Der Vorteil einer Weiterverwendung liegt laut Klimaexperten außerdem in einer Verminderung von Emissionen.