In der Nacht auf Montag hat die Kälte in Österreich zugeschlagen. Im Mühlviertel wurden minus 25,7 Grad gemessen – auch in anderen Regionen sanken die Temperaturen deutlich unter minus 20 Grad.
Ungemütlich frostig ist die vergangene Nacht in weiten Teilen Österreichs ausgefallen. Kältepole waren das Mühlviertel, das Waldviertel und das Tiroler Außerfern. In der Wetterstation Liebenau-Gugu (Bezirk Freistadt) wurden minus 25,7 Grad gemessen, in Schwarzau in der Gemeinde Moorbad Harbach (Bezirk Gmünd) waren es minus 24,3 Grad. In den Ortschaften Tannheim und Ehrwald im Bezirk Reutte wurden minus 22,4 Grad bzw. minus 20,2 Grad verzeichnet, berichtete Geosphere Austria.
Spitzenreiter in Vorarlberg war Lech am Arlberg (Bezirk Bludenz) mit minus 20,3 Grad, in der Salzburger Gemeinde St. Michael im Lungau (Bezirk Lungau) wurden minus 20,2 Grad registriert. Exakt minus Grad hatte es in der Osttiroler Gemeinde St. Jakob in Defereggen (Bezirk Lienz). Nachtschwärmer in der Bundeshauptstadt waren da deutlich besser dran: In der Wiener Innenstadt fiel das Thermometer in der Nacht auf Montag auf minus 4,7 Grad, auf der Hohen Warte waren es minus 7,4 Grad.
Von den absoluten Kälterekorden waren die aktuellen Werte deutlich entfernt. Die tiefste, je in einer bewohnten Region gemessene Temperatur wurde am 11. Februar 1929 mit minus 36,6 Grad in Zwettl (Bezirk Zwettl) verzeichnet.