Die Caritas Österreich ruft angesichts der eisigen Temperaturen dazu auf, obdachlosen Menschen durch die Nutzung von Kältetelefonen und Winternothilfe-Angeboten Schutz zu bieten, um lebensbedrohliche Gefahren während der kalten Wintermonate zu vermeiden.
Die anhaltend eisigen Temperaturen in ganz Österreich machen die Wintermonate für obdachlose Menschen erneut lebensgefährlich. Die Caritas Österreich appelliert angesichts der aktuellen Kältewelle an die Bevölkerung: Hinsehen, ansprechen und im Zweifel das Kältetelefon anrufen. Schon ein einziger Anruf kann entscheidend sein und Menschen in akuter Not den Weg in einen warmen, geschützten Raum ebnen.
"Wenn es draußen bitterkalt ist, wird diese Kälte für Menschen ohne Zuhause zur tödlichen Gefahr. Schon Nächte mit starken Minusgraden können lebensbedrohlich sein. Niemand darf in Österreichs Winter auf der Straße erfrieren müssen", betont Nora Tödtling-Musenbichler, Präsidentin der Caritas Österreich.
Die Kältetelefone der Caritas und die Winternothilfe-Angebote sind in ganz Österreich aktiv. Darüber hinaus bieten Wärmestuben, Tageszentren und Winternothilfe-Notquartiere warme Plätze zum Aufwärmen, warme Mahlzeiten sowie psychosoziale und medizinische Erstversorgung durch Streetwork-Teams. Bei lebensbedrohlichen oder medizinischen Notfällen gilt: nicht lange zögern und umgehend die 144 wählen.