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Neujahrsvorsätze: AK-Tipps zum Abnehmen

5-01-2026, 05:00

Der Beginn des neuen Jahres gibt vielen Personen neue Antriebskraft und weckt gleichzeitig das Verlangen, überschüssiges Gewicht abzubauen.

Nur wenige Neujahrsvorsätze stehen so konstant an erster Stelle wie "Abnehmen". Gleichzeitig erleben Diäten, Detox-Kuren und vermeintliche Wundermittel jedes Jahr einen neuen Aufschwung. Doch auch im Jahr 2026 gilt: Wer nachhaltig sein Gewicht verringern will, benötigt keine extreme Diät, sondern vielmehr einen praktikablen Ansatz, der aus einer ausgewogenen Ernährung und erhöhter Bewegung besteht.

AK Oberösterreich warnt vor vermeintlichen Wunderdiäten zum Abnehmen

Radikalkuren, rigide Programme oder monotone Ernährung führen zwar schnell zu Gewichtsverlust, setzen den Körper jedoch unter Stress. Fastenperioden resultieren in Heißhungerattacken, der Stoffwechsel wird verlangsamt und nach der Diät folgt der Jojo-Effekt. Zahlreiche Ansätze sind im Alltag schwer beizubehalten, da sie mit Verboten und erheblichen Einschränkungen einhergehen. Es ist daher wenig überraschend, dass angebliche Wunderdiäten auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt sind.

Für eine nachhaltige Gewichtsreduktion ist die Kalorienbilanz entscheidend. Abnehmen kann nur, wer regelmäßig weniger Energie konsumiert, als er benötigt. Dabei ist ein moderates Kaloriendefizit sinnvoll, das ohne übermäßigen Verzicht erreicht wird. Es kann hilfreich sein, den individuellen Bedarf zu kennen und die Portionsgrößen bewusster wahrzunehmen, ohne sich zu stark auf das Zählen zu versteifen. Gleichzeitig können Kalorien-Tracker-Apps oder der kostenlose der AK Oberösterreich als Orientierungshilfe dienen.

Abnehmen mit Produkten aus dem Netz kann gefährlich sein

Vorsicht bei Wundermitteln. Abnehmen gestaltet sich häufig als anstrengend und mühsam. Daher greifen viele zu Schlankheitspillen oder anderen Diätprodukten, um vermeintlich schneller und einfacher ihr Wunschgewicht zu erreichen. Doch durch Sättigungskapseln, Fatburner oder Kohlenhydratblocker allein nimmt man nicht ab. Vor allem Produkte von zweifelhaften Anbietern im Internet, die mit übertriebenen, unrealistischen Wirkversprechen oder drastischen Vorher-Nachher-Bildern werben, erweisen sich oft als wirkungslos - abgesehen von hohen Kosten. Einige dieser Online-Produkte können sogar gefährlich sein.

Dank cleverem Marketing assoziieren viele Menschen das Abnehmen mit Eiweißprodukten wie Shakes oder Riegeln. Ob eine erhöhte Proteinzufuhr tatsächlich das Körpergewicht beeinflusst, ist bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen. Sicher ist lediglich: Allein durch Eiweiß wird man nicht schlank. Der Bedarf wird üblicherweise durch eine normale Mischkost abgedeckt. Industriell hergestellte Proteinprodukte wie Riegel oder Pulver sind in der Regel überflüssig. Sie sind stark verarbeitet, kostspielig und oft nicht gesund. Besonders beim Backen mit Eiweißpulvern ist ein Blick auf die Zutatenliste ratsam: Produkte mit dem Süßstoff Sucralose sind zum Erhitzen ungeeignet, da er sich bei hohen Temperaturen zersetzen kann. Dabei können potenziell gesundheitsschädliche Stoffe entstehen.

AK empfiehlt ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung

Klug abnehmen Wer auf Dauer erfolgreich abnehmen will, sollte auf ausgewogene, minimal verarbeitete Lebensmittel und Ernährungsweisen setzen, die sich problemlos im Alltag umsetzen lassen - beispielsweise die mediterrane oder nordische Ernährung mit reichlich Gemüse, Vollkornprodukten und wenig rotem Fleisch. Zusammen mit regelmäßiger körperlicher Aktivität führt dies zu einer stabilen, gesunden Gewichtsreduktion ohne extreme Maßnahmen. Wer umfassendere Informationen zum Thema Gewichtsmanagement sucht, findet ausführliche Informationen.

(Red)

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