Das teilte am Dienstag die Hallmann Holding mit. Ziel ist demnach ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung mit einer angebotenen Quote von 30 Prozent. Die Hallmann Holding ist von der Insolvenz nicht betroffen, betont das Unternehmen.

Das teilte am Dienstag die Hallmann Holding mit. Ziel ist demnach ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung mit einer angebotenen Quote von 30 Prozent. Die Hallmann Holding ist von der Insolvenz nicht betroffen, betont das Unternehmen.
Nach den derzeit vorliegenden Unterlagen sind von der Insolvenz 102 Gläubiger mit Forderungen in Höhe von 95 Mio. Euro betroffen. Allerdings entfielen davon 75 Mio. Euro auf Bürgschaften, teilte der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mit. Die Aktiva gab Hallmann mit 5,865 Mio. Euro an. Dazu zählen unter anderem Liegenschaften sowie Unternehmensanteile.
Hintergrund des Antrags ist laut der Hallmannn Group ein "derzeit außergewöhnlich herausforderndes und toxisches Marktumfeld, das in den letzten Monaten zu erheblichen wirtschaftlichen Belastungen geführt hat". Vorrangiges Ziel sei es, die Interessen der Gläubiger bestmöglichst zu wahren. Bestehende Vermögenswerte sollen im Rahmen des Regulierungsverfahrens geordnet veräußert werden.
Am 14. April dieses Jahres hatte das Handelsgericht Wien ein Insolvenzverfahren über den Bauträger Süba AG des Immobilieninvestors Hallmann eröffnet. Die Verbindlichkeiten werden vom KSV mit rund 226 Mio. Euro (Liquidationswerte) angegeben, die Aktiva sollen sich laut AKV auf knapp 8,6 Mio. Euro belaufen.
(APA/Red)
