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SPÖ-Vize soll Vereinsgelder für private Zwecke verwendet haben

11-08-2025, 14:09

Ein SPÖ-Vizebürgermeister aus dem Bezirk Melk soll Gelder eines Vereins für private Zwecke verwendet haben. Es soll laut einem "NÖN"-Bericht um eine Summe von bis zu 25.000 Euro gehen, 15.000 Euro soll der Mann bereits zurückgezahlt haben.

Laut einem "NÖN"-Bericht soll es um eine Summe von bis zu 25.000 Euro gehen, 15.000 Euro soll der Mann bereits zurückgezahlt haben. Der Kommunalpolitiker soll aufgrund einer privaten Notlage gehandelt haben und legte seine Funktionen zurück. VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner forderte am Montag in einer Aussendung volle politische und rechtliche Aufklärung.

SPÖ-Vize war bis Jahresbeginn für den Wohltätigkeitsverein zuständig

Der Politiker war bis Jahresbeginn für den Wohltätigkeitsverein zuständig. Laut dem Medienbericht soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein, konkret gehe es um nicht nachvollziehbare sowie fehlende Rechnungen. Der Sozialdemokrat soll "seine Reue deutlich zum Ausdruck gebracht" haben, hieß es. Vonseiten der Gemeinde wurde am Montag bestätigt, dass der Verdacht im Raum stehe, dass der Vizebürgermeister Gelder veruntreut habe. Der Staatsanwaltschaft St. Pölten liege derzeit keine Anzeige in diesem Zusammenhang vor, sagte Sprecher Leopold Bien auf Anfrage.

VPNÖ-Parteimanager Zauner ortete "fehlende Kontrolle" des für die SPÖ-Gemeinden zuständigen Landesrats Sven Hergovich. Dass es bis jetzt zu keiner Anzeige gekommen ist, sei "ein Schlag ins Gesicht für alle ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger", teilte er mit.

(APA/Red)

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