Ein schweres Unwetter mit Starkregen und Hagel traf Hollabrunn gegen 16.00 Uhr. Etwa 250 Feuerwehrmitglieder aus 32 Wehren mit 43 Fahrzeugen waren laut Bezirkskommando im Einsatz. Bis zum Abend gab es über 80 Einsätze, hauptsächlich in Hollabrunn.

Ein schweres Unwetter mit Starkregen und Hagel traf Hollabrunn gegen 16.00 Uhr. Etwa 250 Feuerwehrmitglieder aus 32 Wehren mit 43 Fahrzeugen waren laut Bezirkskommando im Einsatz. Bis zum Abend gab es über 80 Einsätze, hauptsächlich in Hollabrunn.
Innerhalb kürzester Zeit fielen rund 60 Millimeter Niederschlag, begleitet von teils heftigem Hagel, berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando. Die Folge waren zahlreiche Überflutungen und Sturmschäden im gesamten Stadtgebiet. Die Helfer mussten vor allem Keller auspumpen und umgestürzte Bäume von Straßen entfernen. Die Pegel des Runzenbaches und des Göllersbaches stiegen an. "Derzeit herrscht nur noch geringer Niederschlag, dennoch wird die Situation weiter genau beobachtet", hieß es. Der Wasserstand des Runzenbaches sei wieder im Sinken.
Die Bahnstrecke zwischen Hollabrunn und Göllersdorf war bis 19.30 Uhr unterbrochen. Wegen Unwetterschäden vorübergehend gesperrt war die Zugverbindung zwischen den Bahnhöfen Wolkersdorf im Weinviertel und Mistelbach, informierten die ÖBB auf ihrer Webseite. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Auch in anderen Teilen des Landes stand die Feuerwehr im Einsatz. Weitere Schwerpunkte lagen in den Bezirken Krems und Mistelbach sowie im Raum Stockerau (Bezirk Korneuburg), berichtete Stebal. Der Bezirk Hollabrunn war im August 2024 von einem schweren Unwetter getroffen worden. Überflutungen verursachten zahlreiche Schäden. Damals wurde die Stadt für einige Tage zum Katastrophengebiet erklärt.
(APA/Red)
