Mit dem Beginn der Sommerferien in vielen europäischen Ländern steigen die Stauprognosen auf den österreichischen Autobahnen merklich an, warnt der ÖAMTC, der Autofahrern rät, Fahrten an Samstagen wenn möglich zu vermeiden und alternative Abfahrtszeiten zu wählen.
Der geht langsam in Richtung Höhepunkt, die Staus auf den Transitrouten in Fahrtrichtung Süden werden länger. Fast alle Bundesländer unserer deutschen Nachbarn haben bereits Ferien und das bedeutet, dass sich die Blechkolonnen der deutschen Autobahnen dann auch auf unseren Hauptverbindungen fortsetzen werden. Außerdem werden auch viele Reisende aus den Niederlanden, Belgien und Skandinavien unterwegs sein, informiert ÖAMTC-Verkehrsexperte Alfred Obermayr.
Wer zeitlich flexibel ist, dem empfiehlt Obermayr für die Fahrt in die Ferien keinesfalls den Samstag auszuwählen. "Wenn man diese Option nicht hat, so ist es ratsam, entweder möglichst früh oder möglichst spät, also zum Beispiel erst am Nachmittag, in den Urlaub zu starten.“
ÖAMTC-Stauberater Florian Thaler wird am Samstag auf der Tauern Autobahn (A10) zwischen dem Walserberg und St. Michael im Lungau seinen Dienst versehen. Er steht den staugeplagten Autofahrern mit Rat und Tat zur Seite. Er kann vor Ort kleine Pannen beheben, um kilometerlange Staus zu vermeiden. Mit seinem Motorrad kann er problemlos Staus umfahren, anders schaut die Situation allerdings für Rettungsfahrzeuge aus. Der ÖAMTC mahnt daher alle Autofahrer, ganz besonders auf die Bildung einer Rettungsgasse zu achten.
Grafik zu den Strecken mit Staugefahr im Sommerreiseverkehr als Download unter Staustrecken (Grafik: ÖAMTC, Veröffentlichung honorarfrei)
SERVICE: Aktuelle Verkehrsinformationen, Wochenendprognose und Staukalender unter: www.oeamtc.at/verkehr oder im verkehrsmittelübergreifenden ÖAMTC-Routenplaner www.oeamtc.at/routenplaner sowie in der APP des Clubs: www.oeamtc.at/apps