"Wer den Aufprall überlebt, ist am Boden schutzlos - die Tiere drohen am heißen Asphalt zu überhitzen oder werden zur leichten Beute für Krähen und Katzen", so Stephan Scheidl, Tierheimleiter bei Tierschutz Austria.

"Wer den Aufprall überlebt, ist am Boden schutzlos - die Tiere drohen am heißen Asphalt zu überhitzen oder werden zur leichten Beute für Krähen und Katzen", so Stephan Scheidl, Tierheimleiter bei Tierschutz Austria.
Aktuell versorge das Team im Tierschutzhaus die Jungvögel rund um die Uhr. "Ein einzelner Mauersegler wird in der Natur bis zu 3.000 Mal täglich mit Insekten gefüttert - diese Aufgabe übernehmen nun unsere Pflegerinnen und Pfleger und freiwilligen Helferinnen und Helfer", so Scheidl. Wer Mauersegler auf dem Boden findet, solle dies dem Tierschutz Austria melden. Der Freiwilligendienst des Vereins hole die Tiere ab, versorge sie medizinisch und entlasse sie in die Freiheit, sobald sie kräftig genug sind. Dieses Jahr seien bereits 50 geschwächte Mauersegler zum Verein gebracht worden. Die Aufzucht eines einzigen Mauerseglers koste etwa 70 Euro, der Verein bat um Spenden.
(APA/Red)
